Handy orten per Nummer (Locate Feature Phone Location By Number)
Tastenhandy ohne GPS-Chip per Nummer orten. Warum das bei Nokia-Klassikern und Senioren-Handys trotzdem funktioniert.
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Auch ein einfaches Tastenhandy ohne GPS-Chip lässt sich per Nummer orten, weil die Methode nicht auf Satelliten setzt, sondern auf die Sendemasten des Mobilfunknetzes.
TL;DR
Die Funkzellen-Abfrage liest die Verbindung zwischen SIM-Karte und Sendemast aus, das funktioniert bei jedem 2G-, 3G- oder 4G-fähigen Gerät, auch ganz ohne GPS-Chip.
Warum das ohne GPS funktioniert
- GSM-Zellenkennung: identifiziert den aktiven Sendemast, der die SIM-Verbindung bedient.
- Signal-Laufzeit-Messung: berechnet den Abstand zwischen Handy und Mast.
- Kartenprojektion: zeigt einen Näherungswert statt einer exakten Satellitenkoordinate.
Für welche Geräte das gilt
Klassische Nokia-Tastenhandys, einfache Senioren-Telefone und alte Klapphandys funktionieren genauso wie jedes moderne Smartphone, solange eine aktive SIM-Karte im Netz eingebucht ist.
Ablauf in drei Schritten
- Zehnstellige Handynummer eingeben.
- Funkzellen-Abfrage starten.
- Position und Genauigkeitsradius auf der Karte kontrollieren.
Grenzen der Methode
Ohne eigenen GPS-Chip fällt die Genauigkeit gröber aus als bei einem Smartphone, meist zwischen 100 und 500 Metern je nach Funkmast-Dichte. Für die Frage, in welchem Stadtteil oder Ort sich ein Tastenhandy gerade befindet, reicht das aber in aller Regel völlig aus, gerade bei Senioren-Geräten, die selten den Standort wechseln.
Typische Modelle im Einsatz
Zu den am häufigsten georteten Tastenhandys zählen das Nokia 105, das Nokia 3310 in der neu aufgelegten Version sowie diverse Doro-Senioren-Modelle mit großen Tasten und Notruf-Taste. Alle laufen über normale GSM- oder LTE-fähige SIM-Karten und funktionieren mit der Funkzellen-Abfrage ohne Sonderbehandlung.